Freiwillige Beitragszahlungen

2 Möglichkeiten:

  1. freiwillige laufende Beitragszahlungen
  2. jährlich freiwillige Einmalzahlungen

Höchstbeitrag: das 2,5-fache des Jahresbetrages der Pflichtabgabe, 2017: EUR 35.623,50

 

Vorteile freiwilliger Beitragsleistungen:

  • erhöhter Altersrentenanspruch
  • Stärkung der Absicherung bei Berufsunfähigkeit (bei Einmalzahlungen: Wartezeit 3 Jahre)
  • Stärkung der Absicherung der Hinterbliebenen (bei Einmalzahlungen: Wartezeit 3 Jahre)
  • steuerliche Absetzbarkeit
  • hohe Flexibilität
  • kein Fortsetzungszwang
  • hohe Transparenz
  • keine Abschlusskosten wie bei privaten Versicherern

 

Freiwillige laufende Beiträge:

  • Antrag
  • Gesundheitsprüfung
  • nur dann nicht möglich, wenn ein Anhaltspunkt dafür besteht, dass der Versorgungsfall vor Vollendung des       65. Lebensjahres eintritt
  • Verrentung nach Satzungstabelle

 

Freiwillige Einmalzahlungen:

  • keine Gesundheitsprüfung erforderlich
  • unbürokratisch durch Überweisung möglich
  • Verrentung nach Satzungstabelle
  • 3 Jahre Wartezeit für Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenschutz: Im Versorgungsfall wird Beitrag zurückerstattet und nicht rentenwirksam.

 

Steuerliche Absetzbarkeit von Beiträgen

Abzugsvolumen:

  • bei Alleinstehenden in 2016 grundsätzlich bis zu EUR 22.767,00
  • bei Verheirateten in 2016 grundsätzlich bis zu EUR 45.534,00
  • Höchstbeitrag wird erst ab 2025 voll gewährt
    Übergangsregelung: Beginn in 2005 mit 60 %, Steigerung jährlich um 2 % bis 2025

 

Abzugsfähigkeit 2016:

  • 82 % der Beiträge bis EUR 18.668,94
  • Beispiel: ZA zahlt allgemeine Pflichtabgabe:
    EUR 13.912,80 * 82 % = EUR 11.408,50 = abzugsfähiger Betrag
  • Freiwillige Einmalzahlung bis EUR 22.767,00: EUR 8.800,00
  • Freiwillige Einmalzahlung bis zum Höchstbeitrag (EUR 34.782,00): EUR 20.800,00