Wechsel Inland

Wechselt der Zahnarzt den Kammerbereich, endet grundsätzlich die Mitgliedschaft in der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe. In diesem Fall ruht die Mitgliedschaft im Versorgungswerk.

In der Regel wird der Zahnarzt Mitglied des Versorgungswerkes, in dessen Kammerbereich er tätig ist. Hinsichtlich der beim VZWL eingezahlten Beiträge hat er zwei Möglichkeiten: Er entscheidet sich, dass die Beiträge beim VZWL verbleiben oder er beantragt eine Überleitung der Beiträge an die neu zuständige Versorgungseinrichtung.

Voraussetzung für die Überleitung ist allerdings, dass mit der anderen Versorgungseinrichtung ein Überleitungsabkommen besteht und die Antragsfrist nach § 31 der Satzung von 6 Monaten gewahrt ist.

Nicht möglich ist die Überleitung, sofern

  • das Mitglied zu Beginn der Mitgliedschaft in der neu zuständigen Versorgungseinrichtung das 50. Lebensjahr vollendet hat,
  • für das Mitglied beim VZWL mehr als 96 Monate Beiträge entrichtet wurden,
  • das Mitglied bereits beim VZWL einen Antrag auf Gewährung einer Berufsunfähigkeitsrente gestellt hat
  • oder Ansprüche des Mitglieds gegen das VZWL gepfändet worden sind.

Nur dann, wenn keine beitragspflichtige Mitgliedschaft in einer anderen berufsständischen Versorgungseinrichtung entsteht, kann der Zahnarzt die Mitgliedschaft beim VZWL als Anschlussversicherung fortführen. Dazu muss er innerhalb eines Monats nach Beendigung der Mitgliedschaft einen schriftlichen Antrag beim VZWL stellen.